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Unser
Weinbaubetrieb besteht seit 1952 und wird bereits von der dritten Generation
geführt. Gegründet wurde er von meinem Großvater Franz
Schmid.
Wir
feiern 2012 unser 60 jähriges Bestandsjubiläum!
Unser
Betrieb ist ein typischer Familienbetrieb, mit einer Rebfläche
von 36a der naturnah mit integriertem Pflanzenschutz und Begrünung
geführt wird. Die Düngung erfolgt mit hauseigenem Pferdemist,
dieser wird vor der Ausbringung zwei Jahre gelagert. Unser ältester
Weingarten am Südhang des Hundsheimer Berges ist bereits 61
Jahre alt. Durch den Einfluss des pannonischen Klimas gedeihen hier
besonders fruchtige Weine. In sehr guter Lage und auf dem besten
Böden gedeihen Grüner Veltliner, Frühroter Veltliner,
Rheinriesling, Neuburger, Traminer, Muskat Ottonel, Blau Fränker
und Blauer Zweigelt.
Ich
konnte den Betrieb 1983 übernehmen.
An
der Familienphilosophie, dass der Gast vom Chef bzw. Familienmitgliedern
betreut wird, wird weiterhin festgehalten.

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Hundsheim wurde 1123 erstmals
urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurden fünf Wehrtürme
errichtet. Zwei sind noch erhalten. Einer befindet sich in der
Hauptstraße 57 und der zweite im Meierhof. Der idyllische Ort liegt
am Fuße des Hundsheimer Berges. Dieser steht seit 1974 unter
Naturschutz. Seine Fauna und Flora gilt als einzigartig.
Am Südhang des Hundsheimer Berges befinden sich die Güntherhöhle und
das Zwergenloch.
In der Güntherhöhle wurde im Jahr 1900 das Skelett des Hundsheimer
Nashorns entdeckt. Es lebte in der Mittleren Eiszeit vor ca. 500 000
Jahren. Das Skelett ist im Naturhistorischen Museum ausgestellt.
Die Güntherhöhle ist versperrt. Wer die Höhle besichtigen will, kann
sich den Schlüssel während der Amtsstunden im Gemeindeamt und
außerhalb dieser beim Bürgermeister ausborgen. Die Begehung erfolgt
auf eigene Gefahr.
Es gibt verschiedene Wanderwege auf den Hundsheimer Berg. Alle Wege
sind auf drei großen Hinweistafeln eingezeichnet und gut markiert.
Am Gipfel befindet sich die Schutzhütte. Sie wird nicht
bewirtschaftet. Aber sonntags sind die Freunde des Hundsheimer
Berges in und bei der Schutzhütte und laden die Wanderer zum
Verweilen ein.
Gegenüber befindet sich der Spitzerberg. Hier sind unsere
Segelflieger in der ehemaligen Bundessport-schule beheimatet aber
auch Radfahrer und Biker sind hier willkommen.
Verschiedene Wander- und Radwege führen durch unser Gemeindegebiet.
Auch die selektivste Route der erst kürzlich geschaffenen
Bewegungsarena führt über den Hundsheimer Berg zur Schutzhütte.
Ich möchte noch den Teichbergsee (auch Silbersee genannt) erwähnen,
ein besonderes Naturspektakel. Dieser Kleine See führt nur in
unregelmäßigen Abständen Wasser (im Frühling 2009 war er wieder zu
bewundern). Hier haben, der Sage nach, die Kelten nach einer
siegreichen Schlacht die erbeuteten Schwerter versenkt.
Die Kelten haben in unserer Umgebung kräftige Zeichen hinterlassen.
So ist es auch im benachbarten Hainburg an der Donau am Braunsberg.
Dort gibt es einen Keltenweg, welcher zu einer nachgebauten
Wehranlage knapp unterhalb des Plateaus führt. Dort bietet sich dem
Besucher ein wunderschöner Ausblick auf das Naturreservat
„Hainburger Au“, die Mündung der March und der Burg Devin auf der
slowakischen Seite der Donau an.
Vis-a-vis befindet sich der Schlossberg. Seine Geschichte begann im
Reichstag zu Nürnberg 1050 mit dem kaiserlichen Auftrag von Heinrich
III. eine Reichsburg auf dem Schlossberg zu errichten. Hainburg ist
eine sehenswerte mittelalterliche Stadt mit viel Geschichte. 2011
wurde hier die Landesaustellung abgehalten.
Wer Bewegung in der Natur liebt findet bei uns die Möglichkeit die
freie Natur zu genießen.
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